Gönninger historie
 
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Historie

>> Die Geschichte der Gönninger Tulpenblüte als PDF-Datei
>> Zeittafel der Tulpenblüte als PDF-Datei

Überregional bekannt geworden ist Gönningen Mitte des 19. Jahrhundert durch den Samenhandel. Knapp die Hälfte der Einwohnerschaft war damals in ganz Europa und sogar in Amerika unterwegs, um Blumen- und Gemüsesamen sowie Blumenzwiebeln zu verkaufen.

Gönninger Tulpenblüte Aber auch zu Hause wollte man zeigen, dass man die neuesten und schönsten Sorten im Programm hatte. Bald entwickelte sich in den Gönninger Gärten und vor allem auf den Gräbern der Angehörigen ein wahrer Wettstreit um die schönste Blumenpracht. Vor allem die damals sehr wertvollen Tulpen wurden auf dem Friedhof gepflanzt, so dass jedes Jahr im Frühling die prächtigsten Blumen miteinander wetteiferten.


Diese Blütenpracht sprach sich schnell herum und schon bald kamen jedes Frühjahr komplette Sonderzüge mit Wochenendausflüglern aus dem ganzen Land in das kleine Dorf. Sogar die Württembergische Königin Charlotte war ab 1912 mehrmals in Gönningen zu Besuch und zeigte sich sehr beeindruckt.

Gönninger Tulpenblüte Wer mehr über den Samenhandel wissen will, dem sei ein Besuch im Samenhandelsmuseum im Gönninger Rathaus ans Herz gelegt. Hier erfährt man mehr über die Arbeit in den Packstuben und es wird anschaulich erklärt, wie hart und gefährlich das Leben eines Samenhändlers zur damaligen Zeit war.




 
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